Der Alkoholkonsum ist für viele Menschen ein Gift
und kann auch zum Tod durch den Alkohol führen.
An den Folgeerkrankungen des Alkoholkonsum sterben
jährlich sehr viele Menschen und die Dunkelziffer wird wohl sehr hoch
sein.
Die Trauer um den Tod von lieben Menschen, Angehörigen
und Freunden verletzt die Hinterbliebenen oft in Schuldgefühle, weil
sie glauben, den Betroffenen der Alkoholabhängigkeit nicht genug
geholfen zu haben.
Diese Schuldgefühle können das eigene Leben zermürben,
wenn mit dieser Situation nicht offenen umgegangen wird.
Der richtige Umgang mit lebenden Alkoholikern ist
oft nicht ausreichend bekannt und auch je nach Einsicht des Betroffenen,
sehr individuell.
Oft wird von in Liebe loslassen oder ?Nicht
helfen, ist die einzig richtige Hilfe? gesprochen, was im Todesfall
die Schuldgefühle noch verstärkter in den Blick rückt, wenn man als
Angehöriger oder Partner so gehandelt hat.
Für die Aufarbeitung dieser Gewissenskonflikte
sollte Hilfe von Psychologen und auch das Gespräch mit Gleichgesinnten,
zum Beispiel in Selbsthilfegruppen, in Anspruch genommen werden.
Kaum einer wird mit diesen Schuldgefühlen alleine fertig, denn die
Handlungen sind vollzogen und können auch nicht wieder rückgängig
gemacht werden.
Im Austausch mit anderen Betroffenen von Todesfällen,
die durch den Alkoholkonsum hervorgerufen wurden, können Gedanken
verarbeitet werden und so für das eigene Leben Lösungswege gefunden
werden.