Hilfsangebote für Alkoholiker gibt es sehr viele.
Welches für den einzelnen Betroffenen das richtige Angebot ist, kann
nicht pauschal beantwortet werden.
Wichtig ist vor allem, dass sich der oder die
Betroffene, ihre Alkoholkrankheit eingesteht und diese auch als
Krankheit akzeptiert.
Da ein einfaches nicht mehr trinken, sehr gefährlich
sein kann, es zu lebensgefährlichen Entzugserscheinungen kommen kann,
sollte auf jeden Fall ein Arzt konsultiert werden. Mit ihm kann dann ein
sauberer Alkoholentzug durchgesprochen werden, der dann ambulant oder
auch stationär gemacht wird. Gegen die Entzugserscheinungen kann der
behandelnde Arzt Medikamente verordnen.
Nach dem körperlichen Alkoholentzug gibt es
verschiedene Hilfsangebote, wie eben auch eine Langzeittherapie. Diese
hat den Vorteil, das dort ein geschützter Rahmen vorhanden ist, der den
Betroffenen der Alkoholsucht aus seinen bisherigen Leben herausnimmt und
sich so voll, ohne den Einfluss des täglichen Lebens und der Menschen,
die ihn sonst umgeben haben, auf das neue Leben konzentrieren kann.
Durch Gespräche mit Ärzten, Psychologen und
Therapeuten, aber auch durch die Gespräche mit Gleichgesinnten, ist die
Aufarbeitung der Alkoholsucht sinnvoll gestaltet.
Eine Langzeittherapie ist von unterschiedlicher Länge
und kann je nach Bedarf und Notwendigkeit von ein paar Wochen, bis hin
zu einigen Monaten gehen.