Beim plötzlichen Absetzen vom Alkohol, können bei
alkoholkranken Menschen, die über einen langen Zeitraum an Alkohol gewöhnt
sind, massive Entzugserscheinungen, wie eben auch ein Krampfanfall,
auftreten.
Neben schwitzen und Kreislaufproblemen, kann es
auch zu einem mitunter lebensgefährlichen Krampfanfall kommen, der
sofortiger ärztlicher Hilfe bedarf.
Viele Menschen, die regelmässig Alkohol
konsumieren, unterschätzen diese Entzugserscheinungen und glauben, es
seih ein Ausdruck von Stärke und hohem Willen, sich durch einen
Alkoholentzug durchzuzittern.
Im Grunde genommen ist es aber eine Schwäche, weil
die meisten Betroffenen sich schämen zu einen Arzt zu gehen und einen
vom Arzt begleiteten Alkoholentzug vorzunehmen.
Solche Kramfanfälle treten nicht selten auf, aber
ein Arzt kann Medikamente verschreiben, die dann natürlich auch unter
ärztlicher Aufsicht eingenommen werden sollten, um möglichen
Entzugserscheinungen, wie eben auch Krampfanfällen vorzubeugen und
entgegen zu wirken.
Neben der sicheren Art des Entzuges in Begleitung
eines Arztes oder gar stationär im Krankenhaus, spielt auch der offene
Umgang mit der eigenen Alkoholsucht eine wichtige Rolle. Es ist keine
Schwäche, wenn man eingesehen hat, mit Alkohol nicht umgehen zu können
und anderen Menschen, wie eben einen Arzt, um Hilfe bittet, sondern eine
Stärke, weil damit die Bereitschaft vorhanden ist, Hilfe anzunehmen, um vom Alkoholismus wegzukommen.