Im Grunde macht es keinen Unterschied, ob Frauen
oder Männer Alkohol trinken. Nur wird bei Frauen oft etwas seltsamer
geschaut, wenn sie mehr Alkohol trinken, als ihnen gut tut.
Frauen und Alkoholikerin ist ein Thema, was vor allem
bei alkoholkranken Frauen eine wichtige Rolle spielt. Ein Alkoholiker
wird ja meist so gesehen, dass er den ganzen Tag Alkohol trinkt und sich
gehen lässt.
Das dieses Klischee bei weitem schon lange ?erholt
ist, kann man oft genug sehen, wenn man die Medien zu diesem Thema
aufmerksam verfolgt.
Suchen sich alkoholkranke Frauen Hilfe, weil sie
merken, dass mit ihrem Alkoholkonsum etwas nicht stimmt, reden mit
anderen Menschen ?er ihre Sorgen, werden sie oft belächelt, weil
keiner glauben will, das geringe Mengen regelmässigen Alkohols zu einer
Alkoholabhängigkeit führen kann.
Zu einer Alkoholkrankheit kann es auch bei geringen Mengen kommen. Die
Frage, wird der Alkohol zum Beispiel als Problemlöser eingesetzt, können
als Anzeichen für sich gewertet werden. Schwanger
und Alkohol passen gar nicht zusammen, aber auch hier ist oft die
Einsicht nicht vorhanden. Der Alkohol wird dann immer
solchen Situationen als Hilfe herangezogen, weil seine bewusstseinsverändernde
Wirkung, die Probleme scheinbar für den Augenblick löst oder geringer
erscheinen lässt. Auch wenn es Frauen scheinbar schwerer haben, sich zu
outen und Hilfe anzunehmen, jede Frau sollte an sich und ihr
Alkoholproblem denken.