Eine Sucht, wie zum Beispiel die Alkoholsucht, ist
gekennzeichnet durch ein extremes trinken, wobei hier die Wirkung des
Alkohols oft als bewusstseinsveränderndes Mittel eingesetzt wird. Ein
Alkoholiker kann meistens nicht nach einer bestimmten oder vorher
definierten Menge Alkohol, aufhören und trinkt immer weiter. Dieses
Extremverhalten wird durch die Alkoholsucht ausgelöst und ist heute
eine anerkannte Krankheit.
Viele Alkoholiker, die ihre Alkoholkrankheit
eingesehen und erkannt haben, versuchen ein Leben ohne Alkohol zu führen
und viele von ihnen schaffen sich auch ein Leben ohne Alkoholkonsum
aufzubauen.
In vielen Situationen des Lebens kann es bei einen
Süchtigen aber wieder zu solchem Extremverhalten kommen, was nicht
immer andere Rauchmittel sein müssen, sondern auch zum Beispiel beim
Sport, der dann als Ersatzdroge genommen wird, vorkommen kann. Es wird
dann versucht, diesen Kick, den früher der Alkohol hervorgerufen hat,
auf andere Weise zu bekommen. Diese Ersatzbefriedigung wird auch oft
Suchtverlagerung genannt.
Es wird eine Droge gegen eine andere Droge
ausgetauscht, was durch die bestehende Suchterkrankung wiederum zur
sozialen und gesellschaftlichen Isolierung führen kann.
Die Sucht ist nicht immer an einen Stoff gebunden, sondern oft an das
eigene Verhalten und die Gedanken, die ein Ziel suchen, was auf anderem
Weg nicht zu erreichen zu sein scheint.