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Hilfe für Alkoholiker und deren Angehörige

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Entzug bei Alkohol

Ein Entzug ist zum Beispiel eine Abgewöhnung von einer dauerhaften Lebensführung, die im Laufe der Zeit sich in das eigene Leben eingeschlichen hat.

Viele Raucher werden es kennen, wenn keine Zigaretten mehr im Haus sind und die innere Unruhe beginnt und man dann sogar Nachts nach einer Möglichkeit sucht, sich wieder Zigaretten zu besorgen. Der Entzug Weg zur Sucht ist sehr schleichend.

Für alkoholkranke Menschen kann ein Entzug lebensgefährlich sein, wenn nach jahrelangem, regelmässigen Alkoholkonsum das Trinken eingestellt wird. Es können sehr unterschiedliche Entzugserscheinungen auftreten, die vom leichte Unwohlsein, schwitzen bis hin zu Krampfanfällen oder einem Delir führen können.

Viele alkoholkranke Menschen unterschätzen dieses Risiko und schämen sich, die benötigte Hilfe, zum Beispiel durch einen Arzt oder einer Entzugsklinik, in Anspruch zu nehmen.

Diese Scham kann aber lebensbedrohlich sein, wenn ein Alkoholentzug alleine zu Hause durchgeführt wird.

Es zeugt auch nicht von eigenem Willen oder Stärke, wenn sich ein alkoholsüchtiger Mensch einem Selbstentzug hingibt, sondern eher von Unverantwortlichkeit sich selbst und seinem Leben gegenüber. Die Einsicht zur eigenen Alkoholabhängigkeit und die Inanspruchnahme von notwendiger Hilfe sind wichtige Schritte, die einen Alkoholiker zu einen neuen und nüchternen Leben führen können.

Heimliches trocken werden, wird immer wieder Situationen aufkommen lassen, wo dann durch Lügen oder Ausreden das Nichttrinken begründet wird. Ehrlichkeit anderen Menschen aus seinem Umfeld gegenüber ist aber ein erforderlicher Schutz für die eigene Nüchternheit. 

Ich trinke nur Bier Depressionen und Alkohol GrĂ¼nde um Alkohol zu trinken Reden und Schweigen

  
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