Für Alkoholiker ist es oft schwer, sich mit der
eigenen Gefühlswelt auseinander zu setzen und der Alkohol verstärkt
oft die negativen oder positiven Gedanken.
Diese Gefühlsschwankungen sind im trinkenden
Zustand sehr schwer bis gar nicht in den Griff zu bekommen und der oder
die Betroffene sollte offen und ehrlich über diese Doppelproblematik
mit einem Arzt des Vertrauens reden, denn auch Depressionen
sollten schnell behandelt werden.
Diese psychischer Niedergeschlagenheit kann für
den Betroffenen auch sehr gefährlich werden, wenn sie unbehandelt
bleibt.
Meist zieht sich der oder Betroffene aus dem
sozialen Leben zurück und lebt das Leben in totaler Einsamkeit.
Angstzustände können hinzukommen, die dann mit Alkohol versucht
werden, zu betäuben, um aus der einen extremen Gefühlssituation in
eine andere Gefühlswelt zu kommen.
Das Leben wird so unerträglich, das ein normales
Leben nicht mehr möglich ist und Rauschzustände, die dann durch
Tabletten oder Alkohol erzeugt werden, werden oft als normal angesehen und sich so aus dem realen Leben geschlichen.
Ein Arzt oder Psychologe kann helfen, wenn Hilfe
gewünscht ist. Je länger der Arztbesuch aufgeschoben wird, um so
schwieriger ist es, wieder zu einen normalen Leben ohne Depressionen und
Alkohol zu kommen, wobei die Erwartungen immer sehr hoch sind.