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Hilfe für Alkoholiker und deren Angehörige

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Co-Abhängigkeit

Ist oft bei Partnern von Suchtkrankheiten anzutreffen. Die Partner konzentrieren sich fast nur noch ausschliesslich auf die Bedürfnisse des Suchtkranken, sie vergessen dabei oft ihr eigenes Leben und rutschen so ungewollt in die Co-Abhängigkeit. Sie sind so fixiert auf ihr Gegenüber das sie ihre eigenen Gefühle nicht mehr ernst nehmen. Sie machen ihre Gefühlslage von der des Süchtigen abhängig. Ihr Selbstvertrauen und Selbstwert wird immer weniger. Oft treten psychosomatische Beschwerden auf, die sie aber noch nicht richtig deuten können. Es dreht sich alles um den Süchtigen, ihr Verhalten verändert sich indem sie alles tun damit der Süchtige keinen Grund hat seiner Sucht nach zu gehen.

Der Süchtige hält mit seinen Äusserungen den Partner in der Abhängigkeit. Der Süchtige überhäuft den Co-Abhängigen mit Schuldzuweisungen und gibt die Verantwortung für sein Leiden ab. Es findet nach und nach eine Wahrnehmungsveränderung statt. Es wird sich vieles schön geredet. Der Co-Abhängige isoliert sich von der Aussenwelt aus Schamgefühl. Sie können sich sehr schwer aus so einer krank machenden Beziehung lösen. Ohne Hilfe ist dieses so gut wie unmöglich. Dafür gibt es aber Unterstützung, in verschiedenen Selbsthilfegruppen aber auch Internetforen, wo Betroffene sich untereinander mitteilen können und aus deren Erfahrungen lernen können. Für die eigene Co-Abhängigkeit von Angehörigen ist es sehr wichtig, auch mal an sich zu denken.


Es tut so weh Zahnarzt und Alkohol Die Einsicht eines Alkoholikers Lebensfreude

  
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